Lehrkurs

Der Lehrkurs des Deutschen Evangelischen Instituts wurde 1903 vom ersten Institutsdirektor, Gustaf Dalman, ins Leben gerufen. Er dient der Einführung in die Methoden und Ergebnisse der Archäologie, Landeskunde und Kulturgeschichte des Heiligen Landes und der Levante.

Der Lehrkurs richtet sich primär an junge Wissenschaftler/innen aus dem Bereich der Theologie, darüber hinaus an Absolventen theologischer Ausbildungen generell, der Archäologie und der Altertumswissenschaft. Hierzu vergibt die Evangelische Kirche in DEutschland jährlich bis zu sechs Stipendien, die den größten Teil der Kosten decken. Das Programm der Lehrkurse 2015-2017 finden Sie in dem Faltblatt, das Sie unter diesem Link herunterladen können.

Der Lehrkurs setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen, die wahlweise belegt werden können. Sie behandeln jährlich wechselnde Themen:

  • Modul 1: viertägige Veranstaltung in Berlin oder Wuppertal (Pflichtveranstaltung)
  • Modul 2: zweiwöchige Lehrgrabung auf dem Tall Zira'a in Jordanien (seit 2004 eine Kooperation mit dem Biblisch-Archäologischen Institut Wuppertal)
  • Modul 3: zweiwöchige Reise durch das Heilige Land unter einem thematischen Schwerpunkt
  • Modul 4: vierwöchige Reise durch den Vorderen Orient (Besuch von Grabungsstätten, Museen, Kennenlernen von Landschaften).

Unter der Leitung der Institutsdirektoren und der Mitarbeit von Fachreferenten sowie durch den Besuch verschiedener Einrichtungen (Gemeinden, Botschaften, Stiftungen, Universitäten etc.) soll auch ein Einblick in die moderne Gesellschaft der jeweiligen Länder vermittelt werden.

Eine Liste aller bisherigen Leiter und Stipendiaten von 1903 bis 2012 steht hier zum Download zur Verfügung.