Vorstand

Zum Vorstand des Fördervereins des DEIAHL gehören:

Kirchenrat i.R. Gerhard Duncker, Vorsitzender

Gabriele Förder-Hoff, stellv. Vorsitzende

Dr. Barbara Gierull, Schriftführerin

Dr. Ulrich Frahm, Schatzmeister

Staatssekretär a.D. Clemens Appel, Beisitzer

Prof. Dr. Hans-Ulrich Gehring, Beisitzer

Luisa Goldammer, Beisitzer

Dominic Prüßner, Beisitzer

Als Kassenprüfer wurden gewählt:

Diethard Graf Bassewitz und Andrea Schwermer

 

Kurzlebensläufe

 

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Clemens Appel studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Er war von 1983 bis 1988 Richter der Arbeitsgerichtsbarkeit in Nordrhein-Westfalen (Köln, Aachen, Siegburg). Er begann seine politische Karriere als Leiter des Referates Arbeits- und Personalvertretungsrecht des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (1988 – 1991). 1991 wechselte er nach Brandenburg und wurde Leiter des Referates für Arbeits – und Tarifrecht sowie Arbeitsgerichtsbarkeit des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg. 1993 wurde er zum Vizepräsidenten des Landesarbeitsgerichtes Brandenburg bestellt. 1996 bis 1999 war Appel Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg. Von 1999 bis 2004 hatte er das Amt des Staatssekretärs im Ministerium für Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr des Landes Brandenburg inne, bevor er von Oktober desselben Jahres bis November 2009 als Chef der Staatskanzlei tätig war. Clemens Appel befasste sich in seiner ehemaligen Funktion als Chef der Staatskanzlei federführend mit rundfunkpolitischen Themenstellungen, war außerdem maßgeblich an den Vorbereitungen und Verhandlungen zum Deutschen Filmförderbonds beteiligt und trug wesentlich zur Absicherung des Medien- und Filmstandortes Berlin-Brandenburg bei.

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Gerhard Duncker, Pfarrer, Kirchenrat der Evangelischen Kirche von Westfalen i.R., war im Büro der Präses der EKvW zuständig für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Kultur sowie für Grundsatzangelegenheiten im christlich-islamischen Dialog. Zusätzlich war er verantwortlich für die Bereiche Mittlerer und Naher Osten, Türkei und Südamerika. Gerhard Duncker ist Mitglied zahlreicher Gremien: Er ist u.a. Kurator der Kaiserin Auguste Victoria-Stiftung der EKD und der Evangelischen Jerusalem-Stiftung, Mitglied im Vorstand der Peter Beier Stiftung Nes Ammim, im Vorstand des Jerusalemvereins in der „Evangelischen Mittel-Ost Kommission“ der EKD und Mitglied des Beirats der „Deutschen Initiative für den Nahen Osten“ (DINO). Gerhard Duncker war von 1993 bis 2002 Pfarrer der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in der Türkei. Für seine Verdienste um die deutsch-türkische Freundschaft sowie für sein Engagement in der Erdbebenhilfe 1999 wurde ihm 2002 das Verdienstkreuz am band des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Ebenfalls erhielt er 2002 die Verdienstmedaille des Armenisch-Orthodoxen Patriarchats von Konstantinopel und der ganzen Türkei sowie 2012 den Verdienstorden des Syrisch-Orthodoxen Patriarchats von Damaskus. Gerhard Duncker ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

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Gabriele Förder-Hoff, MA, ist Mitarbeiterin der Landesregierung Brandenburg als Beauftragte für den Haushalt beim Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Sie ist Vorstandsmitglied verschiedener kirchlicher Stiftungen und Vereine und engagiert sich in Brandenburg v.a. für den Erhalt der Dorfkirchen und das Miteinander von kommunalen und Kirchengemeinden in aktuellen gesellschaftlichen Themenfeldern. Als Historikerin hat sie zur Kirchengeschichte im 20. Jahrhundert veröffentlicht. Dabei standen bislang die kirchenpolitischen Aktivitäten Kaiser Wilhelm II. – u.a. sein Orientierungsmanagement – im Vordergrund. Gabriele Förder-Hoff war gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger und Dr. Thilo Fitzner Gründungsinitiatorin des Fördervereins und war von dessen Gründung 2009 bis 2015 seine Vorsitzende. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

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Dr.-Ing. Ulrich Frahm, arbeitet als Ingenieur in der Informationsverarbeitung. Seit fast 30 Jahren stehen Themen der grafischen Darstellung von Netzwerken dabei im Vordergrund. In der Energiewirtschaft geht es um die Dokumentation und Visualisierung der Stromnetze, insbesondere der vergrabenen Teile. Hier leitet er Projekte und verantwortet den Betrieb von komplexen Applikationen. Ehrenamtlich ist er seit langen Jahren der evangelischen Kirche in unterschiedlichen gemeindlichen Aufgaben und Projekten verbunden. Dadurch ist er auch dem Förderverein des DEI anlässlich einer Israelreise 2008 nähergekommen und dem Verein beigetreten. Ulrich Frahm ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

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Prof. Dr. Hans-Ulrich Gehring,ist seit 2015 als Studienleiter an der Evangelischen Akademie Bad Boll tätig und hier insbesondere für die Themenbereiche Theologie im interreligiösen Horizont sowie Kunst und Kultur zuständig. Im Rahmen dieser Verantwortlichkeiten führt er die alljährlich in Kooperation mit dem Förderverein des DEI und unter inhaltlicher Leitung von Prof. Vieweger durchgeführte Archäologietagung durch. Sein Interesse an archäologischen und religions- und kulturgeschichtlichen Fragen wurde 2015 durch ein Kontaktsemester in Jerusalem noch verstärkt. Neben seiner Berufstätigkeit als Pfarrer der Ev. Landeskirche in Württemberg ist er seit 2002 als Privatdozent und Titularprofessor für Praktische Theologie an der Universität Basel tätig. Hans-Ulrich Gehring lebt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Kemnat in der Nähe von Stuttgart.

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Dr. Barbara Gierull, Theologin und seit mehr als 20 Jahren in leitenden Positionen im sozialen Bereich und Bildungsbereich bei unterschiedlichen Trägern tätig. In ihren vielfältigen Projekten arbeitet sie mit Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit, vorrangig um Großraum Ruhrgebiet, so dass der interkulturelle und interreligiöse Dialog immer auch ein Thema ihrer Arbeit war und ist. 2013 begann sie mit ihrer Forschungsarbeit „Evangelisch in Jerusalem im interreligiösen Dialog vor Ort“, die als Kooperationsprojekt der kirchlichen Hochschule in Wuppertal und der Bergischen Universität Wuppertal angelegt war. Sie beendete ihre Dissertation im Mai 2017 mit dem Dr. phil. In Evangelischer Theologie/Interkultureller Theologie. Unterstütz und gefördert wurde diese interdisziplinäre Arbeit auch von Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Dieter Vieweger und dem Förderverein des DEI. In dieser Zeit begann sie auch Projektförderungen für die Ausgrabungen in Jerusalem und Spenden für das Gästehaus des DEI zu eruieren. Zwei- bis dreimal im Jahr hält sie sich in Jerusalem auf und unterstützt die Arbeit des DEI Durch den Aufbau von Kontakten und Netzwerken.

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Luisa Goldammer, studierte Erziehungswissenschaften, Geschichte, Klassische und Frühchristliche Archäologie sowie Antike Kulturen Ägyptens und Vorderasiens an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Derzeit promoviert sie zum Thema „›Fremde‹ Kulte im Antiken Gemeinwesen. Religiöse Strategien und mediale Konzepte“. Untersuchungsgegenstand der Dissertation ist die religionspolitische Interaktion multireligiöser Gesellschaften mit sog. fremden Kulten in der Antike. Seit dem Jahr 2013 arbeitet sie regelmäßig für verschiedene Projekte an den Instituten des DEIAHL in Jerusalem und Amman. Seit April 2017 ist sie als Wissenschaftliche Hilfskraft am BAI Wuppertal tätig und zudem für die Redaktion der Endpublikation der Ausgrabung am Tall Zira’ā zuständig.

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Dominic Prüßner, studierte Sozialmanagement an der Ev. Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum. Er hat vom Juli 2012 bis September 2013 als Volontär am DEI gearbeitet und war unter anderem am Aufbau des archäologischen Parks „Durch die Zeiten“ beteiligt.